Immobilien – Risiken in der Krise

Nicht nur das Papiergeld kann in der Krise weniger Wert sein, auch bei Immobilien und Grundstücken steht ein gewisses Risiko mit dahinter. Gerade bei vermieteten Immobilien kann es einige Probleme geben. Mietausfall ist dabei eines der schlimmsten möglichen Krisensituationen. Die Mieter könnten zahlungsunfähig werden oder der Staat unterstützt die Mieter und senkt die Miete. Dies kam alles schon vor, denn zu Zeiten der Inflation ist es undenkbar einen monatlichen Mietzins zu zahlen, der etwa dem Wert eines Essens entspricht. Die Banken hingegen bestehen auf ihre monatlichen Raten. Kann man die Lastschrift nicht decken, wird schnell auf andere Vermögenswerte und Konten geschaut.

Außerdem kann der Wert einer Immobilie stark sinken und verfallen. Viele Objekte werden dann zur Zwangsversteigerung freigegeben und die Besitzer schwanken am finanziellen Abgrund. Stehen immer mehr Häuser und Grundstücke auf dem Markt zum Verkauf, wird der Preis weiter abstürzen. Hat man ein Darlehen auf eine Immobilie laufen, so kann der Wert schnell den eigentlich Eigentumswert übersteigen. Viele Experten raten, sich so schnell wie möglich von vermieteten Objekten zu trennen, sofern sie mit Darlehen belastet sind. Das gilt auch für selber genutztes und verschuldetes Eigentum. Da ist es ratsam lieber als Mieter zu wohnen und dafür keine Schulden zu haben.

Mit einer Immobilie kann man dem Staat auch hilflos ausgeliefert sein. Im Ernstfall können auf jedes Objekt Zwangshypotheken eingetragen werden, beispielsweise in Höhe von 20 Prozent. Sollte es dann zum Verkauf führen, so müssen die 20 Prozent vom Verkaufspreis an den Staat abgeführt werden. Somit besitzt man schon vorher keine lastenfreie Immobilie mehr.

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